Abercrombie & Fitch Obermacker Michael Jeffries tritt zurück!

Erst wird AMERICAN APPAREL Gründer Dov Charney aus seinem eigenen Unternehmen gejagt. Nun das: Michael Jeffries, der seit 1992 die Geschäfte von ABERCROMBIE & FITCH geführt hat, tritt zurück. Keine gute Zeit für Exoten, die durch ihre mitunter fragwürdigen Aktionen und Meinung polarisieren.

Jeffries wollte “keine Dicke und Alte” in den Kleidern von Abercrombie sehen. Das kam bei ein paar Kunden (fetten Greisen) nicht sonderlich gut an. Bis ein würdiger Nachfolger gefunden ist, wird Verwaltungspräsident Arthur Martinez und ein Managementteam die Firma führen. Nach dem Jeffries zurücktrat, kletterte die Abercrombie Aktie um fast 7 Prozent.

Aktionäre und Fettis sind also erleichtert: der Arsch von Abercrombie & Fitch ist weg. Wir hingegen sind ein wenig enttäuscht. Denn ohne Kerle wie Charney und Jeffries wird diese Branche extrem langweilig.

Von wem werden wir zukünftig derartig durchdachte, unterhaltsame Sätze hören (Michael Jeffries)

“Wir wollen das attraktive All-American-Kid, das gut drauf ist und viele Freunde hat. Es gibt einfach Leute, die in den Jeans und Pullis von Abercrombie nichts zu suchen haben. Ich will dünne und schöne Leute. Sind wir ausgrenzlerisch?”

Von wem werden wir zukünftig solche Schlagzeilen lesen dürfen:

Wiederholt lief er Unterhosen durch das Firmengebäude (Dov Charney)

Category: News

Tags: abercrombie & fitch, American Apparel

Von: David Kurt Karl Roth

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