C’est cool: GUCCI Caps & Hats

Wir haben in der jüngsten Vergangenheit eine Prollmarke nach der anderen getragen und hochleben lassen. Größtenteils stammen die von uns gehypten Prollmarken aus dem Sport- oder Workwear-Sektor. Ihre Herkunft ist also das Proletariat.

Bei GUCCI ist dies anders. GUCCI ist eine italienische Modemarke, die 1921 vom Sattlermeister Guccio Gucci gegründet wurde. GUCCI stand von Anfang an für Luxus. Ein Highfashion-Label, welches immer wieder mit Details aus dem poshen Pferdesport gearbeitet hat. Man denke nur an die legendären GUCCI Loafers mit Trensenspange.

Doch durch die massenhaften Fälschungen von GUCCI Taschen, Gürteln und Hüten, die sich das Proletariat kaufte, um etwas abzukommen, vom Prestige und Glamour, veränderte sich das Image.

GUCCI stand nicht mehr nur noch für Luxus, sondern ebenso für das Proletariat. Was GUCCI wiederum interessant für die Speerspitze der Mode macht. 

GUCCI Caps wurden zum Key-Item für russische Oligarchen-Ladies und breitbeinig laufend und laut pöbelnde Vorstadt-Rebellen, die sich im Gegensatz zu den Kavier speisenden Damen natürlich nicht die Originale leisten konnten.

Doch ist es überhaupt noch wichtig das Original zu tragen? Ist nicht gerade das langjährige “No-Go” gefälschte Designer-Kleidung hoch spannend?

Heron Preston und Will Fry kopieren in den USA Designerklamotten und sind damit zu den Kultstars der Avantegarde-Szene geworden. Daher raten wir zum Kauf einer GUCCI Cap oder, noch besser, Fischerhut – egal ob original oder gefälscht. 

Wie immer mehr als wichtig: die Umsetzung. Das prollige Zitat – GUCCI Cap – funktioniert natürlich nur, wenn der Rest des Looks erkennbar modisch ist, andernfalls werdet ihr mit großer Wahrscheinlichkeit daneben aussehen.

Category: News

Von: David Kurt Karl Roth

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