DANDY DIARY für den Tagesspiegel: “BLACK POWER”

Wir sind nicht nur Blogger, Partykönige, miese Sänger, solide Tänzer, fabelhafte Liebhaber, sondern auch grandiose Journalisten.

Für den TAGESSPIEGEL – die beste Zeitung Berlins – haben wir uns kürzlich mit dem noch immer extrem heißen Trend Health Goth auseinandergesetzt. Health Goth ist der zweite Modetrend – nach Seapunk – welcher im Internet entstanden ist.

Hat die Straße als Geburtsstätte für Jugendbewegungen ausgedient? Wir glauben ja. Es ist ein entscheidender Moment in der Geschichte von Jugendkulturen angebrochen.

Es gab Zeiten, da war von Teenagern noch ziemlicher Einsatz gefragt, um Teil einer Jugendkultur zu werden. Mitte der 1970er Jahren rebellierten Punks gegen das eigene Elternhaus, das Establishment und den Idealismus der Hippie-Bewegung, indem sie sich einen Irokesen-Haarschnitt rasierten, das eigene Gesicht mit Sicherheitsnadeln zerstachen und mindestens zwei Haarfarben auf dem Kopf trugen. Man tanzte Pogo zu den Sex Pistols, pöbelte, soff und frönte der Anarchie auch mit voller Härte gegen sich selbst.

Heute wird kein Bruch mehr mit dem Elternhaus riskiert, wenn man auf der Health Goth Facebook Fanpage Fotos teilt, kommentiert oder mit einem Like würdigt. Trends werden fortan ausschließlich im World Wide Web entstehen:

Im Internet kommt es zu einem Culture-Clash aus Musik, Kunst und Mode, wie ihn die Straße seit Jahren nicht mehr erlebt hat. Es findet ein permanenter Austausch statt, gemeinsame Sichtweisen entstehen, zwischen Los Angeles und Brandenburg ergeben sich Synergien, die bestenfalls in Trends gipfeln – wie „Health Goth“.

Den kompletten Artikel “BLACK POWER” mit allen Infos zu Health Goth und einem kleinen Ausflug in vergangene Subkulturen könnt ihr beim TAGESSPIEGEL lesen.

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Category: Special

Tags: Black Power, Health Goth, Tagesspiegel

Von: David Kurt Karl Roth

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