Dandy Diary Hood-Guide: Berlin-Mitte

Berlin-Mitte, klar: total angesagt. Und weil wir uns ja ständig hier rumtreiben und noch ständigerer gefragt werden, was wir Ortsfremden denn hier so in der Mitte mal empfehlen können, haben wir nun unsere Hot Spots, des heißesten Viertels der Stadt zusammengestellt.

Einen ganzen Tag lang sind wir durch die Mitte gestrolcht und haben die wichtigsten Spots unserer Hood extra nur für euch fotografiert (und ein bisschen auch für uns, damit wir nicht die immer gleichen Fragen beantworten müssen).

Also, los geht’s – here we go:

  • Im Djimalaya, in der Invalidenstraße 159, gibt’s vielleicht nicht die allerschnellste Bedienung der Stadt, dafür aber einen der besten Hummus-Teller und eine ziemlich gute israelische wie vegane Küche. Total fusion, total modern! “Djimalaya!” rufen außerdem die israelichen Pfadfinder vor dem Essen beim Ferienlager. Dann antworten sie ganz laut und wild “Djim! Djim! Djim!”. Das machen wir auch immer so. Auch deshalb mögen wir den Laden sehr.
  • Um ein ehrliches (denn genau darauf kommt es dabei ja eben an: Ehrlichkeit) Bier zu trinken, treffen wir uns regelmäßig mit unseren Buddies im Biermichel, in der Rheinsberger Straße 9. Manchmal gehe ich auch allein hin. Der Biermichel ist eine Dart-Kneipe, was bedeutet, dass alle Stammgäste auch im örtlichen Dart-Club sind – und man selbst sich besser niemals in die Nähe der Dartscheibe wagen sollen.
  • Wenn wir mal sehen wollen, wie man als Dandy eben auch aussehen kann, wenn man dieses ganze Konzept nicht so merkwürdig auffasst, wie wir es eben tun, dann gehen wir am allerliebsten in den Herr von Eden-Store in der Alten Schönhauser Straße 14. Da gibt’s nicht nur das wunderschön romantische Foto von HvE-Macher Bent Angelo Jensen in Tokio (Hand in Hand mit einem Roboter, dem Sonnenuntergang entgegenschlendernd), sondern auch die schönsten Herrenanzüge der Stadt und wenn man lieb ist, auch immer ein kaltes Bier. Was will man denn eigentlich mehr?
  • Für ganz besonders teures und ganz besonders gutes Essen (und vor allem auch das beste vegane der Stadt) gehen wir in den Pauly Saal, in der Auguststraße 11. Da kann man sich nicht nur hervorragend von potenteren Freunden, Kollegen oder Partnern zum Drei-Gänge-Menü einladen lassen, sondern in der sehr geschmackvollen Bar auch Unmengen teuren Wein trinken. Das ist alles ziemlich klasse und stilvoll und gut.
  • Weil wir so irre viel Geld verdienen, müssen wir unsere Regalwand für die Steuererklärung jeden Tag um ein bis zwei neue Regale erweitern. Damit das alles möglichst wunderschön aussieht, kaufen wir nichts anderes, als das Regal-Model “Modern” von Moebel Horzon, dem wichtigsten Einrichtungshaus der Welt. Die Adresse: Torstraße 106.
  • Wenn wir als Betriebsausflug mal wieder ein romantisches Kino-Date gewählt haben, gehen wir am liebsten in das Hackesche Höfe Kino, in der Rosenthaler Straße 40/41. Dort haben wir zuletzt “Finsterworld” gesehen, Popcorn gegessen und bitterlich geweint.
  • Im Themroc (Torstraße 183) lassen wir uns liebend gern von den Service-Kräften befummeln, bleiben nach Möglichkeit die ganze Nacht, essen viel zu viel von diesem köstlichen Brot, lassen uns eigens kreierte vegane Gerichte von der bildhübschen Köchin zubereiten oder uns vom irgendwie auch hübschen finnischen Koch angrummeln und immer wieder zu Schnäpsen hinreissen, die wir doch eigentlich gar nicht trinken wollen. Das Themroc ist außerdem zweite Heimstatt des Flitzers “Miky the Streaker” und allein deshalb schon der vielleicht wichtigste Ort Mittes.

Das also machen wir so, wenn wir in Berlin-Mitte sind, und sonst nichts. Wir hängen ausschließlich an diesen, unseren Lieblingsorten rum, essen, trinken und gaffen. Manchmal fummeln wir auch und knutschen.

Ein tolles Leben ist das, was wir hier so haben. Kommt doch mal her und probiert das auch mal aus.

Wenn ihr euch dann dazu durchgerungen habt, findet ihr alle von uns kuratierten, arschkoolen Orte übrigens auch in der so genannten Heatmap unserer lieben Freunde von Heineken.

Neben unseren Lieblingsplätzen in Mitte findet ihr auf der “Open Your City”-Plattform auch total viele, total angesagte Orte in anderen Städten – damit ihr überall wisst, was dort gerade der hotteste Shit ist. Die Plattform (die übrigens keine App ist -> saumodern!) besteht dabei aus zwei Teilen: eine responsive Landkarte zeigt den Puls einer Stadt an, die du als Dandy von Welt aufsuchen kannst, und ein Twitter-Dienst (@wherenext) zeigt an, wo in deiner Umgebung was abgeht. Die Informationen zu den einzelnen Locations werden durch die Nutzung der Geo-Tags von sozialen Beiträgen von Twitter und Instagram, sowie Check-in-Daten von Foursquare genutzt und visualisieren die Aktivitäten eines Ortes.

Das ist natürlich alles saupraktisch und kool. Und funktioniert am allerbesten, wenn du dabei ein Bier trinkst. Natürlich ein eiskaltes Heineken. So wie wir das auch immer tun.

2 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 9030 3 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 8958 4 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 9022 5 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 8968 6 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 8954 7 Carl Jakob Haupt by Paul Aidan Perry 8987-2

Category: Special

Von: Carl Jakob Haupt

Fotos: Paul Aidan Perry

Instagram