„Die coolsten Säue von ganz Frankfurt“ – Im Gespräch mit der IGNAZ CREW

🐽🐽

Donnerstagabend. Es brummt und dröhnt, die Bar wird von sich heran drängenden Menschen überfüllt. Auf der Fläche vor dem DJ Pult haben sich ein paar feierwütige Grüppchen gebildet. Schirn Kunsthalle, Frankfurt.

Hinter dem Pult ein brutal jung aussehender Boy, seine lockigen Haare stehen in alle Himmelsrichtungen. Zwischendurch ein greller Blitz, ein ebenfalls junger Typ mit Kamera und König Souvenir Europa Pullover blitzt sich seinen Weg durch die tobende Masse.

Hin zum Rest seiner Gruppe, welche links neben dem DJ Pult wohl ihren Platz für den heutigen Abend gefunden hat. Noch ein Typ im Europa Pulli.

Ein paar Wochen später, an einem bitterkalten, aber strahlend schönem Sonntagnachmittag im Frankfurter Westend setze ich mich in das Balzac Coffee und blicke mich suchend nach den Boys um. „Wir sind im Garten“, poppt es auf meinem iPhone auf.

In dem „Garten“ – einer lieblos eingerichteten, kleinen Terrasse im Hinterhof –  erwartet mich die IGNAZ Crew. Nicht allein. Neben ihnen sitzt gleich eine ganze Meute von schätzungsweise 8 ebenso jungen Kids, auf Bänken und Stühlen am Tisch neben uns und hören zu. „Wir arbeiten“, grinst Jakob seine Mitschülerin an, als diese ihn fragt, ob er seine Schulsachen dabei hat. Sie alle lernen hier fürs anstehende Abitur. Jakob jedenfalls – der Rest der IGNAZ Crew hat noch ein wenig Zeit bis der Abi-Stress beginnt. Joel, der mit den lockingen Haaren, ist erst 16 und auch Bernardo muss erst nächstes Jahr das Abi büffeln.

Mit ihnen will ich mich heute, zwischen Lernstress und wackligen Stühlen über ihr Baby IGNAZ, das Kollektiv-Sein, über Musik und ihre Heimat Frankfurt unterhalten. Schlussendlich wird das Gespräch ausarten in eine von den Boys leidenschaftlich geführte Diskussion rund um Streetwear, die Relevanz von Supreme, Mode, diese Dinge eben. Dinge, mit denen man sich mit drei aufgeweckten Typen an einem Sonntagnachmittag eben so unterhält.

Kurz bevor ich dann mein iPhone mit dem eingeschalteten Aufnahmegerät auf die Mitte des Tisches legen kann,  tippt mir ein Mann mit Laptop unter dem Arm geklemmt auf die Schulter.„Machen Sie hier jetzt das Interview mit den Jungs?“ Ja, genau. „Dann schreiben Sie doch bitte: Dass das die coolsten Säue in ganz Frankfurt sind.“ „Das ist Alfons vom FAZ Magazin“, klären mich die Jungs auf. Dies sei nun auch erledigt. Es kann also losgehen.

DANDY DIARY: Aus welcher Situation heraus ist die IGNAZ Crew entstanden?

Jakob: Das war vor ungefähr einem Jahr.

Joel: Wir kannten uns alle schon vorher. Wir dachten einfach wir machen irgendwas Produktives zusammen. Wir hatten alle ein Talent, wenn man das so sagen kann. So sind wir dann entstanden.

Bernardo: Genau. Jakob und ich kennen uns aus der Grundschule und haben schon immer gechillt. Joel hat da noch in Berlin gewohnt. Wir haben gemerkt, dass wir zwar alle etwas Eigenes machen, dabei aber ähnliche Interessen haben. Wir sind nicht richtig koordiniert, haben keine festen Termine, wann wir was machen wollen. Wir gehen ja alle noch zur Schule. Deswegen gibt es auch keine festen Daten, wann was kommt. Es kommt einfach. Den Namen zum Beispiel haben wir einfach gesehen und fanden den cool.

DANDY DIARY: Gar keine Bedeutung?

Bernardo: Gar keine. Es sieht einfach cool aus, wenn man es irgendwo hinschreibt. Sieht einfach nice aus.

DANDY DIARY: Ihr existiert als Gruppe also erst seit einem Jahr, habt in der Zeit aber schon einige Sachen gemacht – Events in diversen Frankfurter Museen, bei Dandy Diary Events und 032C Events aufgelegt – wie hat sich das entwickelt?

Jakob: Das kam vor allem durch Oskar Melzer und die Ardinast Brüder. Als ihr auf der Suche nach Leuten in Frankfurt wart, ist wohl ein oder zweimal unser Name gefallen. Das war erst kurz nach unserer ersten Party im Museum für angewandte Kunst. Unser Ziel war es Leute zusammenzubringen. Uns ist aufgefallen, dass nur alte Leute ins Museum gehen. Dabei interessiert Kunst jüngere Leute genauso, es gibt nur keine Veranstaltungen für sie.

Bernardo: Meine Mutter ist Präsidentin der Stiftung für das Museum für angewandte Kunst. Wir haben dann den Kontakt zu Wagner K [Anm. Direktor des Museums für angewandte Kunst] bekommen, der fand unser Konzept cool und dann haben wir ungefähr einen Monat später unsere Party gefeiert.

Jakob: Dann folgte darauf die erste Party mit Dandy Diary im Maxie Eisen, mit LGoony. Joel hat aufgelegt, ich habe ein paar Bilder gemacht. Das war ein mega entspannter Abend. Dann haben wir nochmal was in der Piek Dame gemacht. So ist das alles entstanden.

14.12

Ein Beitrag geteilt von kollektiv IGNAZ (@ignaz.de) am

DANDY DIARY: Auflegen, Grafik, Fotografieren – habt ihr euch alles selbst beigebracht?

Jakob: Zur Fotografie wird eigentlich alles im Internet erklärt. Ich habe viel ausprobiert, vorher andere Sachen fotografiert, jetzt vor allem Menschen. Ich habe immer gesagt, dass wenn ich Partys fotografiere, ich nur coole Partys fotografieren will. Partys eben, zu denen ich auch selber hingehen würde.

Bernardo: Die Ardinast Brüder haben uns da auf jeden Fall mit reingebracht. Wir hatten im Maxie Eisen noch eine andere Veranstaltung, die quasi nur unsere war. Wir haben so eine Fotostrecke gemacht und die Bilder da ausgestellt. Das war einer der Sachen, die wir ganz alleine ausgestellt haben, das war sehr cool.

DANDY DIARY: Wie ihr gesagt habt, sind eure Rollen klar verteilt, jeder geht mit seinen Eigenschaften darein – Würdet ihr auch tauschen?

Joel: Ja, wir können das alle ein bisschen. Wir können alle fotografieren, wir können alle auflegen. Aber er kann am besten fotografieren, er am besten zeichnen, ich am besten auflegen.

Bernardo: Wir haben letztes ein T-Shirt gemacht und das fotografiert. Jakob war da busy, also habe ich es fotografiert. Das funktioniert schon.

nATURE

Ein Beitrag geteilt von kollektiv IGNAZ (@ignaz.de) am

Danke an alle, die gestern am Start waren 🖖

Ein Beitrag geteilt von kollektiv IGNAZ (@ignaz.de) am

DANDY DIARY: Was war das für ein Shirt?

Bernardo: Wir haben uns einfach getroffen, uns zusammengesetzt und überlegt, was uns gerade gefällt, was relevant ist. Das muss ja nicht unbedingt einen Sinn haben. Ich habe das Design dann am Laptop gemacht, so ist das entstanden.

Jakob: Wir haben auch nicht gestritten, aber viel diskutiert und das Design mehrere Male geändert. Wir hatten oft das Gefühl, dass es jetzt fertig ist, dass wir es jetzt machen können. Dann ist uns aber immer wieder aufgefallen, dass es nicht so ein fertiges Produkt ist, sondern von uns kommt. Deswegen haben wir gesagt, dass wir immer nur Dinge machen wollen, mit denen wir uns komplett identifizieren können.

Joel: Wir haben auch auf jedes Detail geachtet, es sehr oft verändert. Es sieht unfertig aus – weil wir das genau so wollten. Wir haben da schon sehr viel Zeit investiert.

Jakob: Es ist auch ein Vorteil, dass niemand von uns richtig arbeitet oder einen Job hat, bei dem er lernt zu denken, wie erwachsene Menschen. Wir haben nie darüber nachgedacht: Wie produzieren wir das, wie erreichen wir die meisten Leute, wie bekommen wir am meisten Geld? Wir haben es einfach gemacht, weil wir es cool fanden, ein Shirt zu designen. Es war eine Idee, kein fester Prozess, wie man ihn von einem Designer erwarten würde.

DANDY DIARY: Merch ist zurzeit ja generell extrem relevant…

Joel: Das war zwar eine Merch-Sachen, wir wollen aber in der Zukunft auch richtige Fashion machen. Es geht uns dann nicht wirklich um die Grafik, sondern mehr um die Schnitte.

Bernardo: Anfang 2016 haben wir auch alle einen Nähkurs gemacht. Das wird dann auch der nächste Schritt sein – sich in die Schnitte und Stoffe einzuarbeiten, was natürlich sehr zeitaufwendig ist.

Jakob: Bei einer Grafik kümmert man sich eben nur um das Design, während bei einer Kollektion alles neu aufgebaut werden muss. Man kann nicht einfach ein standardisiertes Shirt nehmen und da was drauf drucken.

DANDY DIARY: Wie wichtig ist euch Frankfurt als Standort?

Joel: Uns hat es nicht gefallen, was gerade in Frankfurt los ist. Wir wollten das verändern. Wir versuchen aus Frankfurt etwas anderes zu machen.

Jakob: Auf den Partys hier geht es immer um Alkohol.

Joel: Ja, alles ist auf Alkohol bezogen. „Ich habe jetzt einen Tisch mit fünf Belvedere Flaschen und Bitches um mich herum.“

Wir wollen was anderes machen – wo es um die Musik geht. Wir wollen Leute mit gleichen Interessen zusammenbringen, wir quatschen einfach. Es geht gar nicht wirklich um den Alkohol. Viele trinken auch nicht.

Jakob: Man lernt auf diesen Veranstaltungen immer neue Leute kennen, von denen man gar nicht wusste, dass sie die gleichen Interessen haben.

Joel: Seit der ersten Party haben wir so viele neue Freunde gefunden, Leute kennengelernt, mit denen wir richtig eng sind. Leute, die wir vorher noch nie gesehen haben.

Bernardo: Ja, vor allem bei der LGoony Party im Maxie Eisen haben wir ein paar Jungs kennengelernt, die auch Partys machen. Die Partyreihe heißt Europa – die machen das auch so ein bisschen wie wir. Unser Ziel wäre es schon, dass man das verbindet. Dass nicht unterschiedliche Gruppen Veranstaltungen haben, sondern es einen Ort gibt, an dem immer Leute zusammenkommen. Also nicht wegen irgendeinem Anlass, sondern für jedes Wochenende, jeden Tag eigentlich.

09.09.17

Ein Beitrag geteilt von kollektiv IGNAZ (@ignaz.de) am

DANDY DIARY: Welche Voraussetzungen bietet Frankfurt für solch eine Szene? Was hat Frankfurt, was andere Städte nicht haben?

Jakob: Geld.

Bernardo: Wenig Menschen.

Jakob: Es gibt extrem viele Bars dafür, dass hier nur so wenig Menschen leben. Im Bahnhofsviertel gibt es viele Clubs und von den Veranstaltungen her ist es nicht so, dass es nichts gibt, sondern einfach wenig, was uns anspricht. Es gibt Leute, die Lust haben –  für die es aber kein Angebot gibt.

Hier kennen sich viele Leute mit Kunst und Musik aus. Sie sind offen, sie kennen sich, sie sind nicht verklemmt, es ist mehr wie ein Dorf. Viele bemängeln, dass Frankfurt so klein ist. Dabei kann es auch ein Vorteil sein. Egal wo man hingeht, trifft man Leute, die man kennt und es herrscht gleich eine coole Atmosphäre. Man muss sich nicht erst neu orientieren.

Bernardo: Das klingt jetzt natürlich naiv, aber hier ist man ehrlich.

Joel: Ich muss aber sagen, dass das echt erst ab unserer Generation so ist. Die älteren sind komplette Vollidioten. Sie sind oberflächlich, ganz in dieser Feier-Szene drin. Ich will keine Namen nennen oder sagen, dass die unfreundlich sind. Die sehen nur alle gleich aus, benutzen alle die gleichen Wörter, machen das gleiche.

DANDY DIARY: Wie sehen die aus?

Joel: Undercut, gegeelte Haare, ripped Jeans, Gucci Belt, Supreme Sneakers, Supreme Box Logo, schön saufen abends.

Jakob: Man merkt einfach auch, dass alle älteren Leute, die in Frankfurt erfolgreich sind, auf das Ziel hinaufarbeiten ihr Konzept zu exportieren, um irgendwann nicht mehr in Frankfurt zu sein.

Joel: Denen geht es ums Geld, die machen Partys, um Partys zu machen. Denen ist es scheißegal, was da abgeht.

Jakob: Bei unseren ersten vier Partys, die wir gemacht haben, haben wir quasi gar kein Geld verdient. Bei der ersten sind wir bei Null herausgekommen und das, was bei den nächsten herausgekommen ist, haben wir gespart, um das verwirklichen zu können, was wir wirklich machen wollen – die T-Shirts zum Beispiel. Wir könnten das Geld natürlich auch irgendwie bei unseren Eltern auftreiben, wir haben aber den Anspruch das selbst zu machen, uns selbst zu finanzieren.

17.3.2017 (Party nur mit Einladung)

Ein Beitrag geteilt von kollektiv IGNAZ (@ignaz.de) am

DANDY DIARY: Wart ihr schonmal in einer Situation, wo man euch wegen eures Alters nicht ernst genommen hat?

Jakob: Im Gegenteil. Die Leute reagieren eher immer positiv darauf. Gerade wenn sie hören, dass Joel erst 16 ist und wir schon so aktiv sind. Es scheint heute immer wichtiger zu sein, dass man schon früh anfängt. Gerade wenn man jung ist, hat man ja auch etwas mehr Zeit und ist nicht so verklemmt.

Unser Problem war immer, dass alle Veranstaltungen für Leute in unserem Alter, darauf ausgelegt sind sich zu fühlen wie reiche Erwachsene.

Wir fanden es uncool, dass die Generation, die noch nicht in Clubs gehen kann, das ganze Wochenende einfach herumsitzt. Einmal im Monat gibt es dann irgendwas, wo man hingehen kann. Und das ist immer die gleiche Veranstaltung. Die setzen das Alter bei irgendeinem Ü18-Club herunter und man kann sich ein bisschen älter fühlen.  

Bernardo: Die ältere Generation hat nur darauf gewartet, bis sie endlich 18 ist und endlich in den Club gehen kann. Uns war das scheißegal. Wir haben einfach die Möglichkeiten genutzt, die wir hatten und das gemacht, was gerade möglich war.

DANDY DIARY: Wo hängt ihr so ab?

Jakob: Hier. (Alle lachen) Wir sind hier alle in der Nähe aufgewachsen, gehen hier zur Schule. Aber an sich sind wir oft im Bahnhofsviertel.

Bernardo: Maxie Eisen, Pracht.

Joel: Pak Choy und Pattaya sind unsere Lieblingsorte zum Essen.

Jakob: Es kommt generell nicht so darauf an, wo es ist, sondern eher was dort ist. Wenn im Sommer irgendwas cooles im Bahnhofsviertel ist, gehen wir da hin und wenn in der Innenstadt was ist, gehen wir da hin.

DANDY DIARY: In euren Rollen scheint ein enormes Gespür wichtig zu sein, für das was gerade geht, das relevant ist – Was findet ihr zurzeit in der Mode spannend?

Bernardo: Es gibt gerade echt viele Merchandise Marken und 99 % davon sind scheiße. Aber eine ist richtig cool: Bstroy aus New York.

Joel: Cactus, alter!

Bernardo: Warte, warte! Also Cactus auf jeden Fall. Aber Bsotry ist eine Marke, die zwar auch Graphics machen, sich aber auch krass mit den Schnitten beschäftigt.

Die haben zum Beispiel eine Jeans unten zusammengenäht, dass man quasi zwei Jeans aneinander hat.

Die Souvenirmarke der König Galerie ist auch cool.

Jakob: Das ist schon ein cooler Ansatz. Die schreiben nicht nur „Merch“ auf ihre Sachen und verkaufen das dann für 400€. Ich sehe, dass dieses Phänomen gerade auch verspätet in Frankfurt ankommt. Die Leute tragen die meisten Sachen, um zu zeigen, dass sie teuer sind.

Es gibt auch Videos wo einfach Leute interviewt und gefragt werden, wie viel ihre Klamotten kosten. Da geht es um den, der das teuerste Outfit anhat, dabei weiß man, dass es nicht das coolste ist. Sondern weil es am meisten Geld gekostet hat.

Joel: Ich finde, YouTube macht gerade Fashion sowas von kaputt. Diese Londoner YouTuber, die denken sie haben die Welt erfunden, laufen rum und fragen: „Yo,Yo,Yo Mate, what are your shoes, how much is your outfit worth?“ Das ist so schlimm. Es geht denen nicht darum, ob die Marke krass ist. Die stellen das gar nicht in Frage. Demna hat bei Vetements mit dieser Anti-Mode angefangen. Am Anfang fanden wir das noch ganz cool, aber mittlerweile kann ich es nicht mehr sehen. Und jetzt hat er auch noch Balenciaga übernommen. Ich mag weder ihn, noch seine Klamotten.

Er macht die Klamotten für Kinder. Die können sich die Klamotten aber nicht leisten. Also tragen das entweder Erwachsene, Leute die cool sein wollen. Oder die Kinder, die ihre Eltern anbetteln: „Ey Mama, kann ich bitte die neuen Vetements Reebok haben?“

Dann kriegen die das, posten Bilder von sich auf Instagram, sind dann Influencer und machen sie sich über andere Leute lustig.

Jakob: Man merkt schon, dass es nur noch darum geht das zu präsentieren, was man hat. Man hat das Gefühl, dass dadurch alle das gleiche machen und keiner mehr Kritik annehmen will.

Joel: Es gibt auch immer darum, wie man Sachen trägt. Wir mögen auch alle Supreme. Es ist zwar komplett overhyped und alle sind so „Fuck Supreme“. Aber es ist eine Marke, die auf japanischer Streetwear basiert. Die machen auch Sachen, bei denen man nicht sofort weiß, dass sie von Supreme sind. Die Designer sind einfach gut. Man merkt auch, dass der eine Chefdesigner von Supreme bei Jil Sander ist.

Jakob: Es gibt ja auch einen Grund dafür, warum es so gehypt ist.

Joel: Das Problem ist: Genauso gehypt wie Supreme ist zum Beispiel Anti Social Social Club, FourTwoFour, Fear of God oder Off White. Die haben genauso viel Erfolg, obwohl sie nur Supreme nachmachen und da nichts dahinter steht.

Jakob: Das sind eben die Marken, die selber nur Grafiken designen, auf basic Hoodies drucken und die dann für 200€ verkaufen. Da ist aber nichts dahinter.

Joel: Vielleicht haben die auch was dahinter, das ist aber einfach Trash.

Category: Special

Tags: frankfurt, IGNAZ, IGNAZ Crew

Von: Carl Jakob Haupt

Instagram