Für unsere Berliner Lieblingszeitung – den TAGESSPIEGEL – haben wir uns mit dem Übertrend Normcore auseinandergesetzt.

Wir erklären warum Normcore zu einem vergleichsweise druckfreien Dasein führt:

Der Druck originell sein zu müssen, fällt weg. Er  schafft Platz für ein vergleichsweise unbeschwertes Sein. Während der hyperindividualisierte, in Second-Hand-Mode verliebte Hipster mit seinen Freunden über  französische Kunstfilme philosophiert, redet der Normcorer ganz einfach über das Wetter.  Wie sagt Emily Segal von K-Hole: „Wir alle leiden darunter, permanent etwas Besonderes sein zu müssen.

Viele Medien haben euphorisch verkündetet, dass nun Normalos wie sie, nein, jeder „in“ ist. Mitnichten. Dies stimmt so natürlich nicht:

Der ambitionierte Normcorer – der Modefan, nicht der Idealist – trägt bestimmte Marken und Kombinationen. Sein Ziel ist nicht die komplette Auflösung in der Masse, sondern lediglich eine Angleichung an sie, um  eine Chiffre zu erschaffen, die nur für Insider zu lesen ist.

Mehr Infos zum Thema Normcore – von uns, für euch – im Artikel!

 

 

 

Category: Special

Tags: Extrem normal, Normcore, Tagesspiegel

Von: David Kurt Karl Roth

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