Fernsehtipp: Der H&M Check

Unser neuer Lieblingssender ARD hat gestern oder so den letzten Teil seiner Reihe “Markencheck” ausgestrahlt. Diesmal wurde der zweitgrößte Textilhändler der Welt, H&M, untersucht.

In der Ankündigung heißt es:

“Modisch angezogen für wenig Geld – mit dieser Philosophie wurde der schwedische Konzern die zweitgrößte Bekleidungsmarke weltweit. Deutschland ist mit einem Drittel des Gesamtumsatzes wichtigster Markt. Doch ist es tatsächlich die Kleidung selbst, die so „trendy’ ist – oder versteht es das Label einfach, sich geschickt zu inszenieren? Kann H&M für wenig Geld wirklich gute Qualität liefern? Und zahlen womöglich andere den Preis für die scheinbaren Schnäppchen im H&M-Shop? Der H&M-Check überprüft die Arbeitsbedingungen in Produktionsländern, lässt Textilien auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersuchen – und verzichtet in einem Modetest auf die Etiketten: Wie schick sind Jeans und Shirts von H&M noch, wenn sie als No-Name-Ware daherkommen?”

Die gesamte Sendung (48 Minuten) gibt es hier.

Wer keinen Bock auf Fernsehen hat, kann sich auf der Homepage der Welt auch einen Artikel dazu durchlesen. Das Resümee des Artikels:

“Das Ergebnis lautet: H&M bietet trendige Mode in ordentlicher Qualität zu niedrigen Preisen. Das könnte auch die Marketing-Abteilung von H&M nicht besser formulieren.”

Einen etwas kritischeren Blick auf den schwedischen Textilkonzern bietet da der bereits 2010 erschienene Artikel “Das Geheimnis des billigen T-Shirts”.

Category: Lesetipp

Tags: ARD, check, H&M

Von: Carl Jakob Haupt

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