Frage des Stils: Rolf Eden

Für den dritten Teil unserer Serie „Frage des Stils“ haben wir mit Rolf Eden gesprochen. Er ist der „letzte Playboy Deutschlands“ und unser Dandy of the Week. Im Interview erklärt uns Lebemann Eden, warum die 70er Jahre sein favorisiertes Modezeitalter waren, wie Unterwäsche auszusehen hat und welches seine größte Modesünde war.

1.) Outfit, das Sie bei ihrer eigenen Beerdigung tragen werden?

Um ehrlich zu sein, ist es mir total egal, was ich während meiner Beerdigung tragen werde. Wenn sie wollen, können sie mich nackt in einen Sarg stecken. Das ist völlig unwichtig für mich. Tod ist Tod. Ciao. Arrivederci!

2.) Ihr Lieblingsdesigner?

Versace.

3.) Schlimmste Modesünde?

Oje, oje. Ich habe wahrscheinlich viele Modesünden begangen, doch meinen größten modischen Fehltritt habe ich mir sicherlich in Cannes bei den Filmfestspielen geleistet. Ich bin direkt vom Strand, wohl bemerkt in Caprihosen, zum Filmfestspiel gegangen. Ein großer Fehler. Die Zuschauer haben mich bei meiner Ankunft ausgebuht.

4.) Diktator, den du für seinen Stil bewunderst?

Sie waren natürlich alle recht auffällig gekleidet, damit man sie erkennen kann. Doch wirklich begeistert, war ich nie.

5.) Lieblingsunterwäsche?

Sie muss dunkel sein. Denn wenn man sich aussieht, wirkt das natürlich sehr, sehr männlich.

6.) Modische Markenzeichen?

Mein Markenzeichen: ein weißer Versace Anzug. Wenn ich abends unterwegs bin, trage ich ausschließlich weiß.

7.) Accessoires – ohne dass Sie nie das Haus verlassen würden?

Einen Schlüpfer, zum Beispiel. Oder auch meine Sonnenbrille. Und natürlich Kondome, die braucht man ja als Mann. Sind Kondome Accessoires?

8.) Ihr Lieblingsmodezeitalter?

Die 70er Jahre, denn da waren die Röcke der Damen schön kurz, da konnte man die ganzen Beine sehen. Das war schön.

Foto: Marlen Stahlhuth

Category: Frage des Stils

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Von: David Kurt Karl Roth

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