KW-29 2017: Was gewesen ist

Es war natürlich der Montag, mit dem diese Woche begann, so wie sie immer gnaden- und bedingungslos beginnt. Und an diesem Montag, dem vergangenen, raste ich auf einem Elektroroller in den verhassten Prenzlauer Berg und zeichnete dort ein Video auf, in dem David und ich erklären sollten, was wir denn so machen und einige Fragen beantworteten, zum Beispiel die, was denn das mutigste sei, was wir je gemacht hätten und da antwortete dann David für mich und erzählte von meiner fiesen Frisur mit den langen schwarzen Extensions und er hatte wohl recht mit seiner Antwort.

Das Interview zeichneten wir aber natürlich nicht aus reiner Schadenfreude über die Stolpersteine unseres bisherigen Werdegangs und damit aus immer abzulehnender Nostalgie auf, sondern, um in einer Interviewreihe mit der großen Dame Vivienne Westwood zu erscheinen. Die Modemesse Bread & Butter hatte sich das ausgedacht und wir sagten natürlich gern zu, in der Hoffnung, etwas vom Glanz der britischen Punk-Designerin und Weltverbessererin abzubekommen.

Nachdem wir unser Video wie man so sagt abgedreht hatten, waren die beiden Unternehmerinnen Sarah und Nike vom Modeblog „This Is Jane Wayne“ an der Reihe und wir jokten so ein bisschen rum und dann erzählten sie plötzlich, dass sie ein neues Büro bräuchten und auch überlegt hatten, was zu kaufen und so weiter und dann wurde ich plötzlich unruhig und wunderte mich, weil wir doch im selben Business sind und wir weder ein Büro haben, noch auch nur im entferntesten jemals daran dachten überhaupt irgendwas zu kaufen, das man nicht aufessen oder trinken kann, und bei uns auf dem Konto ohnehin nach dem roten Minus eine erschreckend lange Zahl steht. Ich fuhr also schnell wieder auf dem Elektroroller davon und kaufte mir kein Eis, obwohl es sehr warm war und ein schöner Tag.

Abends aß ich mit meinen Freunden Tim und Ben in einem italienischen Lokal und war froh, dass es nicht ich war, der die Rechnung hinterher begleichen musste. Der Bürokauf-Schock saß auch nach drei Bieren noch tief.

Wieviel kostet denn eigentlich so ein Büro? Und wo kauft man sowas?

Ich schlief unruhig.

Den Dienstag verbrachte ich dann mit diesem und jenem und am frühen Abend fuhr ich nach Treptow, wo ich mit der ganz herausragenden Fotografin Iga Drobisz Fotos machte, vor einer grau verputzten Hauswand. Iga erzählte mir anschließend von den großen Protesten, die sie in ihrer polnischen Heimat fotografisch begleitet hatte. Tausende Demonstranten versuchen aktuell die Abholzung des letzten Urwalds Europas zu verhindern und ich musste zugeben, davon bislang so gar nichts mitbekommen zu haben. Der Wald liegt zwischen Polen und Weissrussland, ist über 150.000 Hektar groß, wie groß auch immer das sein mag, wahrscheinlich: sehr, und beherbergt unter anderem Europas größten Säuger, das Wisent „Bison Bosanus“, ein Urviech wie es im Buche steht und eben auch in diesem Wald – noch. Die polnische Regierung möchte nun abholzen, die UNESCO ist dagegen und die Protestierenden offensichtlich auch und eine Einigung ist nicht so recht in Sicht. Wer, wie ich Naivling, also dachte, Urwälder würden nur anderswo abgeholzt, ganz weit weg, in Brasilien zum Beispiel, weiß es nun besser.

Am Mittwoch traf ich mich im Gräfe-Kiez, der ja eigentlich bald mal dem Prenzlauer Berg zugeordnet werden müsste, aufgrund seiner strukturellen Verspiesserung und den ganzen Muttis und Spielzeugläden und den Cafés, wo es Eier im Glas gibt und Kaffee mit aufwändig geschäumter Milch, mit zwei Herren eines Nagellackherstellers und wir besprachen, dass es nun wirklich langsam mal Zeit würde, dass Männer bitte flächendeckend Nagellack trügen. Wir waren uns sehr einig und so war es ein harmonisches Mittagessen.

Abends lief dann im Sony Center am Potsdamer Platz die Deutschlandpremiere des Science-Fiction-Smashers „Valerian“ und ich ging mit Giannina und Alyssa hin. Der Film ist mit Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro ja der allerteuerste europäische Film aller Zeiten und so war Regisseur Luc Besson, der sich mit Filmen wie „Leon der Profi“ und „Das 5. Element“ einen Namen gemacht und mit dem Film „Lucy“ Millionen verdient hat, was er dann wiederum zum großen Teil in „Valerian“ gesteckt haben soll, angemessen fertig und auch ein bisschen stoffelig, beim kurzen Talk bevor der Film anfing. Immerhin hatte er wohl auch sieben Jahre an dem Film gearbeitet, der auf einem Comic aus den 1960er Jahren basiert. Letztlich ist es ein aufwändig produzierter beziehungsweise vor allem programmierter Action-Film mit einfach gestrickter Liebesgeschichte, in der Zukunft dann doch scheinbar immer noch nicht überkommenem Wertegerüst, der Hochzeit zwischen Mann (Dane DeHaan) und Frau (Cara Delevigne) also als höchstem Ziel, und dem Kampf von Gut gegen Böse. Interessante Dialoge suchte ich lang und fand dann doch nur eine aufreizende Stangentanzszene von Rihanna.

Es war ein kurzweiliger, schwindelerregender Film und am Ende klebte mir überall Popcorn und die fehlenden Dialoge holte ich mir dann später am Abend in der Kingsize Bar, in der ein Buch über diese bald schließende Nachtlebeninstitution vorgestellt wurde und vor der ich dann stand und von vielen Leuten schlicht gesagt dichtgelabert wurde.

In einer kurzen Lesungspause schlich ich mich in die enge, schwitzige Bar und fand einen sicheren Ort hinter dem DJ-Pult, hinter dem ja auch mein Freund Quid Haden stand, weil er die Musik spielte, an diesem Abend.

Gemeinsam hörten wir der Lesung zweier weiterer Texte zu, von denen einer sehr schön analytisch, wenn auch etwas akademisch für diesen Rahmen, es ist doch immer noch eine Bar, dachte ich, war, und der andere etwas schlicht und selbstreferentiell davon handelte, wen die Autorin schon alles in dieser Bar getroffen und kennengelernt hatte und dass sie lieber mit israelischen Soldaten oder Mossad-Agenten rumhängt, als sich abschleppen zu lassen. Das war natürlich nix.

Das Buch jedenfalls heißt „Nutzloses Gesindel“, frei nach dem Spruch des legendären Türsteher Frank Künster, und ist ab sofort im neu gegründeten „Herzstück Verlag“ erschienen.

Ich funkte DJ Quid Haden dann noch ein bißchen beim Auflegen dazwischen, sagte dem einen und dem anderen Gast Hallo, trank zwei Bier und ging früh heim, also gegen zwei. Es war Mittwoch und ich wollte gern topfit sein für den nächsten Tag, weil mir doch immer noch diese Bürokauf-Überperformer-Story von Nike und Sarah im von der feuchten Hitze der Kingsize Bar aufgeweichten Hirn rumspukte. Wie kauft man jetzt nochmal ein Büro?

Am Donnerstag schlief ich lang und tat den halben Tag gar nichts, außer den naheliegenden und ja eh besten Dingen, also las ich in der Zeitung und trank Kaffee. Und weil ich abends den künftigen König des Empires treffen würde, rasierte ich mich mit einer frischen Klinge, mit der ich dann direkt eine klaffende Wunde in mein Kinn schälte.

Zum Mittagessen traf ich aber erstmal meinen Freund Moritz und wir trafen uns wie üblich in der Mozzarella Bar, saßen in der Sonne und besprachen das Leben. Und während wir da so saßen, an diesem schönen Tag und schimpften, über diese vielen saublöden Laberhannesse, die wir natürlich beide zuhauf kannten, erklärte mir Moritz endlich mal, warum wir diese Typen, die es ja vor allem in Berlin-Mitte gibt oder wir vielleicht hier auch nur besonders viele davon kennen, so dermaßen beschissen finden, obwohl sie uns ja egal sein könnten. Kann ich jetzt hier natürlich nicht erklären, ohne da ganz konkrete Beispiele nennen zu müssen, also lass ichs. Jedenfalls fluchten wir ein bisschen über diese hohlen Flachpfeifen mit ihrem nervtötend egalen Sound und dann auch noch über so Arschgeigen, die meinen jetzt mal schnell nicht nur eine sondern genau die richtige politische Meinung gefunden zu haben und das jedem mitteilen müssen und die dann so saudumme Allgemeinplätze verbreiten und dafür dann auch noch Applaus kriegen und daraus Bestätigung ziehen und dann immer weitermachen. Und als ich dann irgendwann wieder nach Hause schlenderte, dachte ich, dass es doch wirklich das schönste ist, was man machen kann: mit einem Freund schimpfen und sich ärgern und gemeinsam totalen, völlig überzogenen Hass schieben, bei einem Espresso in der Sonne. Eine große Freude ist das.

Es war sehr schwül am Donnerstag und damit war es völlig ausgeschlossen, dass ich mich an den vorgegebenen Dresscode „Smart Casual“ halten würde, was ja ohnehin die schlimmste Kleidervorgabe überhaupt ist, weil damit ungefähr „lockerer Anzug (ohne Krawatte)“ gemeint ist und lockere Anzugsträger natürlich echt kacke sind. Ich richtete meinen Look dann eher ideologisch aus.

Die britische Botschaft hatte zu einem Abendempfang eingeladen, in einen schönen Ballsaal hier in Berlin-Mitte. William & Kate, das weltbekannte Kronprinzenehepaar aus England, würden nach Berlin kommen, hieß es, und junge Kreative und Künstler und Schauspieler und solche Menschen eben kennenlernen wollen, und so bekam ich eine Einladung auf der dann die Sache mit dem Dresscode stand.

Ich entschied mich dann für ein weißes Kurzarmshirt von Fred Perry, der Marke des sozialistischen Tennisspielers gleichen Namens, der mit seinen weißen Polo-Shirts in den 1940er Jahren die damals üblichen grünen Armee-Hemden beim Tennisturnier in Wimbledon abgelöst hatte und dessen Marke später bei den Arbeiter-Subkulturen der Mods und Skinheads ausgesprochen beliebt war, und eine goldene Sicherheitsnadel der Berliner Schmuckdesignerin Lani Lees, als Referenz an die Londoner Punkszene der Siebzigerjahre. So hatte ich mir das alles zumindest gedacht und war dann einerseits ganz froh, dass es dem Sicherheitspersonal offensichtlich völlig egal war, ob ich mich an den Dresscode gehalten hatte, andererseits natürlich ein wenig traurig ob der Ignoranz meiner gar nicht mal besonders subtilen politischen Botschaft.

Und so stand ich dann mit etwa 100 oder vielleicht 150 anderen relativ jungen und relativ kreativen Menschen in diesem Spiegelsaal, trank mein drittes Bierchen und wartete auf die Ankunft der Royals, die dann auch irgendwann kamen und sich neben mich an den Stehtisch stellten, sehr diskret bewacht von einem guten dutzend Sicherheitsleuten, die sich im Gegensatz zu mir an den Dresscode „Smart Casual“ gehalten hatten, und dann hörten wir erstmal einer aufgeregten Moderatorin zu und danach dann einigen Jungunternehmern, die in jeweils 60 Sekunden, einer Minute also, ihre Erfolgsgeschichte erzählten und wir alle langweilten uns sehr, weil davon natürlich niemand etwas hat. Quasi ein Elevator-Pitch auf einer Bühne und mit Mikrofon und während das im Fahrstuhl ob der Enge schon unangenehm ist, war es das hier ob der Exponiertheit irgendwie. So eine Minute und dann noch eine und dann schon wieder eine, dachten William, Kate und ich, kann verflucht lang sein, also griffen wir zum Glas. Kate zum Sekt, ich zum Bier, William zum Wasser. Die Sicherheitsfrau, die sich unauffällig zwischen uns geschlichen hatte, trank nichts. Es hatte ihr aber auch niemand etwas angeboten.

Irgendwann waren die Reden dann vorbei und eine britische Radiomoderation spielte britischen Pop und William und Kate gingen von Stehtisch zu Stehtisch und ließen sich von eigens dafür ausgewählten und vorab gebrieften Gästen („Don’t mention the Brexit“ & „No Selfies“ waren die wichtigsten Punkte) weiter langweilen und ich war ganz froh auf die Terrasse gehen zu können und ein frisches Bier zu trinken.

Es war dann letztlich alles recht unaufgeregt und wenig spektakulär und ich hatte gehofft, auf den umliegenden Hausdächern zumindest ein paar Scharfschützen vom britischen Geheimdienst oder der Armee zu sehen, aber vielleicht habe ich auch einfach nicht gut genug geschaut. Und wenn Spiegel Online nun schrieb „In Clärchens Ballhaus traf das Paar Kreative und durfte ein bisschen Party machen.“, stimmte das natürlich nur so halb. Sie hätten sicher gedurft, ja, aber wenn das eine Party war, dann eine sehr triste. Immerhin sah die Prinzessin hübsch aus und ich meine kurz gesehen zu haben, dass dem Prinzen ein Zahn fehlt, was ja schon wieder total cool und irre britisch gewesen wäre – aber vielleicht war es auch nur ein Schatten.

Die Nacht verbrachte ich dann erst auf einer Terrasse mit Blick auf den Alexanderplatz, wo ich einen köstlichen Rosé-Wein trank, obwohl man ja eigentlich nie Rosé-Wein trinken sollte, weil das eben ganz schlechter Stil ist, und später saß ich dann noch im Innenhof vom Kingsize auf dem rattigen Boden und mit mir saßen Giannina und das tolle Paar Jesper und Lary und wir blieben lang, weil es schön war und diese Kneipe ja bald für immer schließen muss, weil das Haus renoviert wird und Mitte ja sowieso.

Am Freitag sah ich ein Foto von Michael Michalsky auf Instagram, das ihn beim Nasenhaaren-Waxing zeigte und ich beschloss, dass das genug war für den Tag.

Samstagfrüh fuhr ich mit Giannina in den Westen und wir frühstückten mit einigen anderen Gästen unweit des Ku’Damms auf Einladung von der Jeansfirma Levi’s und der NGO „Jugend Gegen Aids“, weil doch an diesem Tag auch die Christopher Street Day-Parade über den Ku’Damm ziehen würde und sowohl Levi’s als auch die NGO sich die LGBT-Community für ihre Botschaften ausgewählt hatten. Und während ich so frühstückte und Kaffee trank, erfuhr ich dann zum Beispiel, dass HIV sich auch in Deutschland nach wie vor ausbreitet, es mittlerweile aber auch so genannte „Preps“ gibt, Medikamente, die gegen eine Ansteckung schützen, das aber zur Verbreitung anderer Geschlechtskrankheiten beiträgt, weil viele Leute dann eben statt einem Präser die „Preps“ nehmen und sich zwar nicht mit HIV anstecken, aber mit irgendeinem anderen Mist. Zum Beispiel mit Syphilis, dem „Harten Schanker“. Guten Appetit.

Mittags schaute ich mir dann noch den Start des CSD-Umzugs an und freute mich an der guten Laune der Mitmachenden und besonders gefreut habe ich mich dann über den tollen Namen der Gruppe „The Bears of Poland“, einer bärtigen, polnischen Herrengruppe in Leder.

Bevor der große Regen kam, der diese Stadt mal wieder für zwei Stunden vollkommen überflutete, war ich aber schon wieder zu Hause, weil ich ja noch im gerade herausgekommenen aktuellen SPIEGEL lesen wollte, was es mit dem großen Comeback des Karl-Theodor zu Guttenberg auf sich hatte. Er wird es wohl tun und vielleicht wird er in einer schwarz-gelben Koalition dann Außenminister und plötzlich dachte ich, im September doch zur Wahl zu gehen.

Die angenehm subtil böse Geschichte über Sarah Wagenknecht und ihre Gewaltfahrradtouren im Saarland und das Gespräch mit dem russischen Regisseur Andrej Kontschalowski, der auch in seinem neuen Film „Paradies“, der am 27. Juli in Deutschland in die Kinos kommt, wieder russische Selbstverständnisse gegenbeleuchtet und sich damit abermals den Zorn seiner Landsleute zugezogen hat, sind außerdem lohnende Lektüre gewesen und passten ob ihrer Dramatik ganz gut zum Weltuntergangsregen über Berlin.

Abends, auf dem dreißigsten Geburtstag des armenischen-stämmigen Impresarios und Berufsjuristen Georgi, spielte dann ein Pianist Chopin und Schubert und die junge Frau neben mir, die ich nicht kannte und bitte auch nie kennenlernen möchte, frimelte in ihrem Handy rum und checkte ihre Instagram-Likes und manche versuchten sich eher unheimlich und also klirrend selbst an der Bar zu bedienen und generell war es fürchterlich laut und das Publikum in Teilen desinteressiert und respektlos, vielleicht waren es aber auch nur drei oder vier der anwesenden Gäste, die mit ihrem Lärm, ihrem tristen Gelaber, dem Kichern und dem Sound des in der Handtasche Wühlens, Reissverschluss auf, Reissverschluss zu, so nervten, dass ich es kaum aushielt und jeden einzeln stundenlang belehren wollte und nichtmal der versöhnliche Klang der Klassik und der bürgerliche Stuck dieser Altbauwohnung am Hackeschen Markt konnten mich beruhigen, was dann später erst ein Glas armenischen Vodkas schaffte, und ich konnte am kommenden Tag dann also gut verstehen, als der bekannte Pianist, der europatümelnde Igor Levit, auf Twitter und auf Facebook, so groß also war seine Wut, schrieb, dass er gern die Handys seiner Konzertgäste an Wände und auf den Boden schmeissen würde.

Der Abend wurde dann aber natürlich doch noch gut und meine Stimmung wandelte sich und nach dem Geburtstag fuhren wir noch auf eine Feier der Kunsthochschule Weißensee, die von Studierenden als Abschlussfeier organisiert worden war und auf der in einem feuchten Gewölbekeller ein wüster, schneller Sound gespielt wurde, den man sonst nur aus London kennt. Bei etwa eintausend Beats per Minute wütete nun die Musik an meiner statt und das war auch ganz gut so.

Der Sonntag ließ mich dann etwas ratlos zurück, als ich erfuhr, dass in der deutschen Kleinstadt Herford eine Statue des Rappers 2Pac Shakur steht, die ihm nicht annähernd ähnlich sieht. Vielleicht war ich noch etwas aufgeschreckt von dem schnellen Beat der Studenten oder meiner rasenden Wut während Chopin oder allgemein von dieser schon wieder sehr aufregenden Woche – aber als ich abends dann nochmals danach googelte, wurde aus der blassen Erinnerung Realität. Ja, es ist wahr. Und die Welt noch verrückter, als ich immer dachte.

Foto: Iga Drobisz

Category: Die Woche: was gewesen ist

Von: Carl Jakob Haupt

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