Lesetipp: H&M vs. Mitarbeiter

Der aktuelle Spiegel (40/2011) beschäftigt sich mal wieder mit dem schwedischen Textildiscounter H&M. In dem Artikel “Ein Hallo für jeden Kunden” geht es um die Überforderung der Mitarbeiter sowie Willkür und Druck seitens der Vorgesetzten.

Susanne Amann schreibt darin: “Es sind seltsame Geschichten, die aus dem Inneren von H&M an die Außenwelt dringen. Sie passen so gar nicht zu dem Bild, das der Textilgigant in der Öffentlichkeit abgibt: Der Konzern gilt als jung und lässig, man duzt sich bis in die Chefetagen hinauf.” 

Amann lässt ein paar frustrierte Mitarbeiter und die Gewerkschaft Ver.di zu Wort kommen und schreibt: “Das Unternehmen verdiene seine Milliarden auf dem Rücken der Angestellten.”

Zur Unternehmensstruktur schreibt sie: “Alle wichtigen Entscheidungen werden von den sogenannten Area-Managern oder gleich von der Geschäftsführung in Hamburg getroffen. Kein Wunder, ist doch der deutsche Markt für H&M so wichtig wie kein anderer: Knapp ein Viertel des weltweiten Umsatzes wird hierzulande erwirtschaftet, in keinem anderen Land gibt es auch nur annähernd so viele Filialen.”

Den gesamten Artikel findet ihr im Spiegel ab Seite 78.

Außerdem ganz witzig: Oberschleife Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Geschäftsführer des Berliner Schlipsladens Edsor Kronen, ist auf einem Foto mit Vizekanzler Philipp Rösler zu sehen. Der Grund: Scheper-Stuke hat einen neuen Krawattenladen in Berlin-Mitte eröffnet und Rösler hielt eine Rede. Der Spiegel schreibt dazu: “(…) für Philipp Rösler, Wirtschaftsminister der Bundesregierung, war diese Woche die Krise der Krawatte offenbar wichtig genug, um von der Krise der Koalition und Europas eine Auszeit zu nehmen.”

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Tags: H&M, lesetipp, mitarbeiter

Von: Carl Jakob Haupt

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