MUF10: Gegen das Burka-Verbot

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Ab 1. August ist in Dänemark ein Gesetz in Kraft getreten, dass Menschen verbietet ihr Gesicht in der Öffentlichkeit zu verhüllen.

Das neue, umstrittene Gesetz betrifft vor allem all jene Frauen, die Burka und Nikab tragen, auch künstliche Bärte und Sturmmützen sind fortan verboten. Wer in der dänischen Öffentlichkeit gegen das Gesetz verstößt, muss, beim ersten Mal, eine Strafe von 135 Euro zahlen. „Wiederholungstätern“ drohen Strafen bis zu 1350 Euro.

Das neue Gesetz sorgte in Dänemark für Protestmärsche in Kopenhagen und Aarhus, an denen tausende Menschen teilnahmen. Und auch die dänische Modebranche kommentiert:  Der in Iran geborene Modemacher Reza Etamadi zeigte während seiner MUF10 Fashion Show letzte Woche auf der Copenhagen Fashion Week Frauen in Nikabs, denen, als versöhnliche Geste, von Models in Polizisten-Uniformen Blumen gereicht wurden.

„I have a duty to support all women’s freedom of speech and freedom of thought,“ so Etamadi nach seiner Show. Ein Zeichen für Meinungsfreiheit. Neben der Nikab wurden auch Hijabs und T-Shirts mit arabischen Prints gezeigt – Mode als politisches Statment.

“In Iran, where I was born, women are fighting for the right to choose what to wear,” so der HUF10 Macher. “They are fighting for freedom with their lives on the line because, what we see as a basic human right, society and politicians view as a reactionary movement that threatens their beliefs.”

Mode ist, im Idealfall, der Spiegel unser Gesellschaft. Sie kommentiert, kritsiert, ergreift Partei, wird als Medium für Meinung genutzt, was in diesem Fall wunderbar gelungen ist.

Category: News

Tags: Burka, Dänemark, Fashion Week Copenhagen, Nikab

Von: David Kurt Karl Roth

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