Opening Ceremony kommerzialisiert Anti-Trump Bewegung

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Es gibt eine unendlich lange Liste von Gründen gegen Trump zu sein.

Die Mode – Spiegel der Gesellschaft – sollte das aktuelle Geschehen kommentieren, (wenn es passt, gutes Beispiel: LALA Berlin). Doch schlimm wird es, wenn der Populist No. 1 mit platten Populismus „bekämpft“ wird, welcher einzig und und allein der eigenen Marke, dem Profit dient.

Wenn die Protest-Bewegung kommerzialisiert wird. So geschehen bei Opening Ceremony: das US-Label entwarf für die SS 2017 Kollektion, welche vom New Yorker Ballett präsentiert wurde, Hoodies und Shirts, auf denen die Wörter „Defy“, „Protest“, „Unite“ und „Fight“ gedruckt wurden.

Die nicht besonders originellen Designs wurden unmittelbar nach der Show online feil geboten, unter der Headline: CALL TO ACTION!

T-Shirts für 75 US Dollar, Sweatshirts 95 US Dollar. „Together, we can send a message of strength against a rising of uncertainty. Charge into the next four years in the Spirit of resistance of These timely reminders to DEFY, PROTEST, ACT, FIGHT and CHANGE“ – so der kämpferische Verkaufstext.

Und wie genau setze ich jetzt ein Zeichen? Indem ich mir ein ein OC „Protest“ Hoodie kaufe? Eine fraglos wichtige Botschaft geht unter, in lauter Marktschreierei. Die US Krise wird hemmmungslos, zusammenhangslos für die eigene Sache genutzt.

Nach dem ein paar Journalisten Kritik übten, darunter Cathy Horyn, schob OC noch schnell nach, dass 100% des Verkaufserlös der „American Civil Liberties Union“ gespendet werden. Na, dann.

Category: News

Tags: Donald Trump, Opening Ceremony

Von: David Kurt Karl Roth

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