T-Shirt- und Pullover-Prints: Arme sind die neuen Brüste

Liebe Freunde, es tut uns sehr leid, aber ihr könnt langsam aber sicher alle eure Frontal-Print-Shirts und -Pullover in den örtlichen Altkleidercontainer schmeißen (damit er dann irgendwann die lokalen Textilmärkte in Zentralafrika zerstören kann). Denn der neueste Shit, der letzte Schrei, der absolute unschlagbare Fashion-Hammer sind natürlich: Ärmelprints.

Sämtliche Logos, Slogans, Schriftzüge, Zeichen sollten sich schleunigst von der Brust auf den Arm verkrümeln und da all ihre nach wie vor vorhandene Koolness verströmen. Die Brust bleibt dann nach Möglichkeit print-frei und verschafft uns eine Atempause, die wir ob der Flut an Frontal-Prints in den vergangenen Jahren dringend gebrauchen können – man denke hier nur an den KENZO-Tiger oder die wirklich schlimmen Logo-Verarschungen großer, meist französischer Modehäuser.

Besonders schön hat die Ärmelfrage das amerikanische Label STAMPD, das seinem schwarzen Longsleeve nicht nur einen Ärmelprint sondern statt eines großen Logos außerdem ein großes, weißes Quadrat gegönnt hat. Sehr gut, dieses Anti-Logo. Koolo, koolo!

Aber auch die Skateboard-Marken STÜSSY und ELLI REED haben gute Ärmelprints im Angebot. Statt zum örtlichen High-Fashion-Concept-Store sollte der tägliche Spaziergang also gerne auch mal wieder zum Skate-Laden führen. Da kann man grad viel richtig machen.

Also, klare Sache: wer eine irre Coolcat sein will, zeigt Arm statt Brust.

 

 

 

Category: News

Tags: print, Prints, pullover, shirt, sweatshirt, T-Shirt

Von: Carl Jakob Haupt

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