The end of the hipster: how flat caps and beards stopped being so cool!

Wenn man früher in extravaganter Kleidung durch die Städte zog, kam es schon mal vor – je nach Outfit – das einem ein Rudel Halbstarke ‘Schwuchtel’ hinterher bellte. Männer, die sich mit Mode auseinandersetzen, wurden lange Zeit unweigerlich vom Großteil der Gesellschaft als homosexuell angesehen.

Dies ist heute nicht mehr der Fall. Denn auch der letzte Proll hat kapiert, dass modisches Interesse und sexuelle Orientierung nicht immer einher gehen müssen. Sie haben das Wort ‘Hipster’ erlernt. Sie verwenden es in ähnlich abfälligen Tonfall wie früher ‘Schwuchtel’. Der Hipster, damit auch die Bewegung, ist im Mainstream angelangt.

Nicht immer wurde ‘Hipster’ im negativen Kontext verwendet. Ursprünglich bezeichnete man mit dem Begriff eine kreative Elite: Opinion-Leader, die Bart-tragend, Latte Macciatto-trinkend vor ihren Macs in Williamsburg, Hackney oder Berlin Mitte saßen, um ihren Freelance-Projekten nachzugehen.

Der Guardian hat sich in “The end of the hipster: how flat caps and beards stopped being so cool” mit dem Ende des Hipsters befasst. Im Artikel kommt unter anderem Chris Anderson von der Trendagentur The Future Laboratory zum Wort:

“The hipster died the minute we called him a hipster. The word no longer had the same meaning.”

Das Wort ist zu einer Beleidigung geworden. Für Menschen, die sich modisch von der Masse abgeben wollen, jedoch selbst zu einer so großen Gruppe geworden sind, dass ihr Look selbst massentauglich geworden ist. Sie gelten als nicht authentisch.

In dem lesenswerten Guardian Artikel wird erklärt, was sich hinter den Fachbegriffen Meta-Hipster und Proto-Hipster verbirgt, außerdem wird ein Blick in die Zukunft gewagt. Der Normcorer wird den Hipster als Mode-Bewegung ablösen, so die befragten Experten.

Hier geht es zum kompletten Artikel.

Category: News

Tags: Guardian, hipster

Von: David Kurt Karl Roth

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