#UncensoredBerlin

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Mein iPhone hat mich kürzlich darüber aufgeklärt, dass ich 3 Stunden und 23 Minuten am Handy verbracht habe – am Tag. Davon – nicht statistisch belegt – sicherlich nicht wenig Zeit auf Social Media.

Viel Zeit, in der man beeinflusst wird, ob man will oder nicht. Im Gegensatz zur Grundidee des Internets (Anarchie) gibt es auf Facebook oder Instagram bestimmte Regeln, an die sich die User zu halten haben, ansonsten drohen diverse unschöner Sanktionen (Sperren, Löschung von Inhalten).

Mit der Zensur schafft man ein Bewusstsein, was sich gehört und was bitteschön nicht. Ein weiblicher Nippel ist nicht okay. Ein männlicher Nippel hingegen ist okay. Ein Penis wird in Mark Zuckerbergs Kosmos immer als pornographisch eingeordnet. Bei Gewalt hingegen – so der Vorwurf – greift die Zensur nicht konsequent genug.

Ist Penis, Scheide oder Brust schlimm? Muss man ein Kid, Teenie oder erwachsenen Menschen davor schützen? Nein, wieso zur Hölle?

In der Gruppen-Ausstellung #UncensoredBerlin setzt man sich mit der Zensur auseinander und zeigt Fotografien von Künstlern, deren Arbeiten zensiert wurden, mit dabei unter anderem Joseph Wolfgang Ohlert, Camilla Storgaard und Joanne Legid.

Veranstaltet wird die Ausstellung von den IheartBerlin-Boys. Heute, ab 19:00 Uhr, garantiert zensurfreie Zone hier: in der Blogfabrik (Oranienstraße 185, 10999 Berlin) #UncensoredBerlin.

Category: News

Tags: #UncensoredBerlin, Blogfabrik, IheartBerlin

Von: David Kurt Karl Roth

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