Voodoo Chanel – Okkultismus und ein Pop Up-Store in Hamburg

Am Dienstag kommender Woche, dem 21. Juni 2011, beginnt eine Ausstellung der modekritischen Hohepriester von Voodoo Chanel. Der ein oder andere wird das vom französischen Modehaus Chanel adaptierte Logo der Künstlerinnen kennen. Es prangte auf Jute-Taschen und Tank-Tops von so einigen Hipstern.

Bild: onetwofour.net

Ziel der Installation und eigentlich auch des gesamten Projekts ist es scheinbar, der Modewelt ihre Marken und Logos zu rauben – und sie in abgewandelter Form auf Textilien gedruckt zu verkaufen. Das ist natürlich in Zeiten von zigtausenden Fake-Produkten aus der Türkei und China nicht besonders innovativ und an sich natürlich – ob des Kunstbezugs – etwas elitär, kann aber in der überdrehten Form und eben durch die Hilfskonstruktion des in der westlichen Welt angstmachenden Voodoos vielleicht doch ganz erhellend sein. Und wenn nicht, können wir in der künstlerischen Abwandlung des Markenlogos ja immernoch dem Fetisch der eigentlichen Marke huldigen. Ganz im Sinne einer Elite, die sich durch solcherlei Symbole abzugrenzen versteht – sei es in der Kunst oder auf dem Luxusgütermarkt.

Zusätzlich zur Ausstellung, die im Theaterprojekt Fleetstreet (Admiratlitätsstraße 71, Hamburg) stattfindet, gibt es ein okkultistisches Rahmenprogramm. Alle Details dazu finden sich hier. Die Ausstellung startet am Dienstag, 21. Juni 2011, und endet am Freitag, 1. Juli 2011.

Tags: Chanel, chicks on speed, fleetstreet, Hamburg, kunst, okkultismus, pop up, store, voodoo chanel

Von: Carl Jakob Haupt

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